Archiv der Kategorie: Rezensionen

Amanda Lee Koe, Ministerium für öffentliche Erregung – wunderbare Geschichten!

  Amanda Lee Koe, Ministerium für öffentliche Erregung, Storys, CulturBooks Hamburg 2016, 240 Seiten, 22,- Euro, eBook: 14,99 Euro   Diese Sammlung bezaubernder, anrührender, tragischer und zu tiefst menschlich-liebevoller Erzählungen hat mich in diesem Jahr am aller meisten beeindruckt. Es … Weiterlesen

Veröffentlicht unter culturbooks, Rezensionen | Verschlagwortet mit , , | Kommentar hinterlassen

„Noch ein wenig Zeit“, Hans Zengeler – eine Rezension

Tod & Glück Ab 50 bist du fast tot, ab 60 ganz tot, ab 70 bist du mausetot – je nach geburtsdatumsbedingter Perspektive. Und wenn nicht tot, dann weg, unsichtbar, weil grau, faltig und krank, inkompetent sowieso, niedlich geradezu. Ist … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rezensionen | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Ver-rückt? Eine Frage der Perspektive!

Der Condor ist verrückt. Wer das sagt? Der Condor alias Vin, Ronald Malcolm mit bürgerlichem Namen, selbst, der Klappentext, sein Autor (Sonja Hartl, Kulturjournalistin, führte ein Interview mit James Grady.) und Die Welt. Gegen PTBS, paranoide Psychose, Angstzustände, Depression und … Weiterlesen

Video | Veröffentlicht am von | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Ruppig & poetisch – „Mississippi Jam“ von James Lee Burke

Herumliegende Nazi-U-Boote gelten heute vielleicht als historisch interessant, aber nicht als besonders spektakulär. Im Louisiana der 1990er Jahre (Originaltitel des Romans: Dixie City Jam, 1994. Zur seltsamen Publikationsgeschichte in Deutschland ist hier und hier etwas zu lesen.) interessieren sich gleich … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rezensionen | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Drinnen & draußen – „Die Mauer“ von Max Annas

Ein junger Schwarzer sucht in der „Gated Community“ „The Pines“, einer Siedlung wohlhabender Weißer, gelegen inmitten der südafrikanischen Pampa, Hilfe wegen einer Autopanne, führt sonst ein modernes, studentisches Leben und heißt Moses. Gewiss ist der Name in den zwangschristianisierten Gebieten … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rezensionen | Verschlagwortet mit , , | 2 Kommentare

Glauben Sie an Gemüse? – „Allesfresser“ von Christine Lehmann

Ist der Mensch satt, warm und sicher, braucht er keine Religion, oder? Den Kirchen laufen die Frommen weg, seit man die Natur urban eingehegt glaubt. Der Kommunismus verstarb an Illusion. Und heilversprechende Glaubenssätze haben Halbwertszeiten von Twitterbotschaften, um durch hippere … Weiterlesen

Veröffentlicht unter culturbooks, Rezensionen | Verschlagwortet mit , , , | Kommentar hinterlassen

Angst, geschichtet und vernetzt – „Die Installation der Angst“ von Rui Zink

Angst ist erst einmal nix Schlechtes, schließlich kommen wir mit ihr auf die Welt. Sie schützt uns davor, vom Bären gefressen oder vom LKW überrollt zu werden. Wer ein bisschen knapp mit ihr versehen ist, entdeckt möglicherweise Amerika, ist aber … Weiterlesen

Veröffentlicht unter culturbooks, Rezensionen | Verschlagwortet mit , , , , | Kommentar hinterlassen

Spreewaldgrab – ohne Etikett gelesen

      Christiane Dieckerhoff, Spreewaldgrab, Kriminalroman, Ullstein Berlin, 2016, 352 Seiten, 9,99 Euro Über „den Regio-Krimi“ ist genug geschrieben und geschimpft worden, häufig zu Recht. Doch Etiketten sind heikel, dienen sie sowohl der Orientierung als auch dem Vorurteil. Deswegen … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rezensionen | Verschlagwortet mit , , | 4 Kommentare

„Messertanz“ von Katja Bohnet, eine Rezension

  Für den einen ist Familie der Platz, an dem es Zuwendung und Hühnersuppe gibt, für den anderen ist sie ein Ort der Gewalt und des Grauens. Rosa Lopez, Ermittlerin beim LKA in Berlin, wird zu einer schlimm zugerichteten Leiche … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Rezensionen | Verschlagwortet mit , | Kommentar hinterlassen

Märchenhaft & sinnlich – „Das Zigarettenmädchen“, Rezension

Rathi Kumala, Das Zigarettenmädchen, Roman, Culturbooks Hamburg, 2015, Aus dem Indonesischen: Hiltrud Cordes, 308 Seiten, 17,90 Euro Der Vater liegt im Sterben und die drei Söhne ziehen los, um eine Aufgabe zu lösen. Was nach Märchen klingt, ist es auch, … Weiterlesen

Veröffentlicht unter Allgemein, culturbooks, Rezensionen | Verschlagwortet mit , , | 1 Kommentar