Schlagwort-Archive: Roman

„Noch ein wenig Zeit“, Hans Zengeler – eine Rezension

Tod & Glück Ab 50 bist du fast tot, ab 60 ganz tot, ab 70 bist du mausetot – je nach geburtsdatumsbedingter Perspektive. Und wenn nicht tot, dann weg, unsichtbar, weil grau, faltig und krank, inkompetent sowieso, niedlich geradezu. Ist … Weiterlesen

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Märchenhaft & sinnlich – „Das Zigarettenmädchen“, Rezension

Rathi Kumala, Das Zigarettenmädchen, Roman, Culturbooks Hamburg, 2015, Aus dem Indonesischen: Hiltrud Cordes, 308 Seiten, 17,90 Euro Der Vater liegt im Sterben und die drei Söhne ziehen los, um eine Aufgabe zu lösen. Was nach Märchen klingt, ist es auch, … Weiterlesen

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Fastliebe … Schnipselchen vom Nächsten: „Niemands Land“

Von irgendwo eine Rumba, draußen die schwarze Nacht reich besternt. Und drinnen der Fremde, der Albrecht heißt. Mir ist ein bisschen leicht vom Rum, vom Leben und Weiterleben. Ich will nicht mehr wissen, wie Blas und Dario unsere Dokumente erschwindelt … Weiterlesen

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„Schland o Schland“ – endlich sind wir wieder da! – „Endspiel“, Pete Smith, Rezension

Pete Smith, Endspiel, Roman, Societäts -Verlag, Frankfurt a. Main 2015, S. 368, 12,80 Euro Meine Rezension auch auf CULTurMAG Gerade erst, am 11. April, wurde anlässlich des 70. Jahrestags der Befreiung des Konzentrationslagers Buchenwald mit einem Festakt in Weimar, der … Weiterlesen

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„Schwarzblende“ Zoë Beck – eine Rezension

Zoë Beck, Schwarzblende, Roman, Heyne Verlag München, 2015, S. 416, 9,99 Euro Das Unmögliche ist unmöglich! Niemand rennt mit Macheten durchs moderne London, um sie als Waffen einzusetzen. Sie müssen zu einem Spiel unterwegs sein, die Macheten als Staffage. So … Weiterlesen

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Eine alte Reise neu gelesen – Rolf Schneider „Die Reise nach Jaroslaw“

Rolf Schneider, Die Reise nach Jarosław, Roman, eBook, Culturbooks Hamburg 2014, S. 195, 4,99 Euro (Erstveröffentlichung 1974) Wenn ich über diesen Roman schreibe, kann ich das nur streng subjektiv, also subjektivsubjektiv, tun (abgesehen davon, dass Literaturkritik eh subjektiv ist, sein … Weiterlesen

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Schnipselchen vom Nächsten – „Niemands Land“

„«¡Hasta siempre, Comandante!» … singe ich. Ich habe keine Ahnung, was der Text bedeutet. Jedenfalls gucken immer alle sehr revolutionär bei diesem Lied. Das war damals schon so, in den 1960ern. Ich konnte es nicht vergessen. Sie haben es auf … Weiterlesen

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Niemands Land – Schnipselchen vom Nächsten

  „Ich bleibe“, sagt Sydney, der die ganze Zeit nichts gesagt hat. Ein paar Bänke neben uns beginnt ein Alter einen Bolero zu singen, langsam, tief und melodiös. „Du hast kein Visum“, wirft Blas ein. „Die anderen auch nicht.“ Sydney. … Weiterlesen

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Arbeit am Neuen – „Niemands Land“ – Albrecht

Albrecht ist ein komischer Typ. Mitte Fünfzig, drahtig, ungelenk und kurzsichtig. Dauernd verlegt er seine Brille. Und er vergisst. Alles, was er nicht in seinen Büchern findet. Albrecht ist ein Buchmensch. Zwei Töchter, eine Frau in Weimar, die er hasst, … Weiterlesen

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