Schlagwort-Archive: Gedicht

Mini-Literatur

Sieger?   Du willst das Wichtige, das Tolle, das Richtige, das volle Glas und nicht das leere? Du willst das Geld, den Ruhm, die Ehre? Nicht das Kleine, Gemeine und Nichtige? Pass auf! Denn ich bin die Erbse in deinem … Weiterlesen

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Mini-Literatur

ZeichenFrei Verwittert die Zeichen, kein Lied für die Nacht, keine Silbe für Nowhere, keine fürs Meer. Kein X für ein U. Er hatte sie unter der Hand. Nun muss sie von da aus. Von hier, wo nichts ist außer, naja, … Weiterlesen

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An das Jahr

Nun geh schon, Jahr! Pack deinen Sack. Nimm die gebrauchten Tage mit, und lass die süßen Stunden da. Die pflanze ich ins frische Beet, dass Spaß und Unfug draus wuchern, und genug Zeit wächst fürs Denken.  

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September, dieser Halunke

Der September gibt sich als wackerer Blender. Er staubt das Grün noch einmal ab, und stellt die Sonne schräg. Er pflügt und mäht, drischt und sät. Für den Winter. Revolutionärinnen schickt er aufs Land, den Juden ruft er Shana tova! … Weiterlesen

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Nicht Meer

Am Meer saß ich bei Störtebeker und den fetten Muscheln. Die Grenze schwappte mir in die Schuh. Sie fragten mich über Nacht nach meinem Woher und Wohin. Fast Tag ließ man mich zurück ins Land, das ich Zuhause nannte, seinerzeit. … Weiterlesen

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Behaust

Eine Kerze stell ich dir ins Fenster, dass du nach Hause findest, Fremde. Ans Feuer setz dich, erzähle von deinemmeinem Land. Noch ein Glas weißen Weins, dann leg den Schmerz in Eisen und lass uns alte Lieder … Denn draußen … Weiterlesen

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Unwahrscheinliches Glück

Ein bisschen Glück wäre schön, ein kleines, abseits von Krankheit, Armut, Tod. Ich könnte hineinklettern und warten. Ein kleines Glück wär hübsch. Zimmern würde ich darin, streichen und polieren, es hegen und päppeln, und mit ihm kichern dem kleinen Glück. … Weiterlesen

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An das Jahr

Geh, Jahr, pack deine Koffer, nimm die gebrauchten Tage mit. Die Stunden in Angst. Und die Demütigung. Die miesen News. Sorge, Krankheit und Verrat. Hau ab, Jahr. Gib dem Neuen Raum, und der Hoffnung, die zwangsweise darin wohnt. Dein Erinnern … Weiterlesen

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Für mein Land

Ich lasse es Euch nicht! Nicht den Führern, den Deppen nicht und nicht den Doofen. Den Brandstiftern und den Aufwieglern nicht. Nicht den Beredten und nicht den Beseelten. Zulang hab ich auf den Knien gelegen, auf einem Boden, der nicht … Weiterlesen

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30. November irgendeines Jahres

  Die Nacht von heute auf morgen ist die letzte ihrer Art. Sie kippt in den Herbst in den Winter, stellt die Sonne klein und zündet den Schnee. Einmal, Jahre zurück, hatte ich deine Haut, für die Wärme, für die … Weiterlesen

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