Aufruhr

Meine Worte sind weg,
fast ganz weg,
verloren im Blätterfall,
ganze Herden versprengten sich im All.

Die großen blieben einfach sitzen,
die kleinen rutschten in die Ritzen
von Regenrinnen und Sofakissenschlitzen.

Früher, ja vor Wochen noch,
bauten sie zwischen Köpfe Stege,
asteten Verstehen und Wissen her und hin,
trampelten durchs Dickicht Wege,
knüpften Lachen und Herzen in Netze.

Irgendwie …
ich weiß nicht wo, warum und wann …
haben sie sich verschworen,
tropfen nun überkopf aus meinem Hirn,
legen die Arbeit nieder,
versammeln sich auf meiner Stirn,
und singen rebellische Lieder.

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