Archiv der Kategorie: Gedichte

Von einem Jahr zum nächsten …

An das Alte Mach’s gut, liebes Jahr, du hast dich ausgelebt. Hab Dank für deine angeschmutzten Tage, die Nächte geb ich unberührt zurück. Dein Frühling war fad, der Sommer so karg, den Herbst kannst du betrinken. Nun schlag dich los … Weiterlesen

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Kultur-Highlights 2017

Der gigantische Jahresrückblick von CULTurMAG ist da! Folgt dem Link und lasst Euch überraschen. Ihr habt ja noch das ganze nächste Jahr Zeit zum Stöbern und Lesen. In Teil 7 ist ein Beitrag von mir drin. Viel Vergnügen! Kommt alle … Weiterlesen

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Sozialkannibalen

Nahe beim Hühnerstall flattert die Flagge – schwarzrotgold mit Flügeltier. Drei Hennen rennen, scharren und kratzen um die Wette mit den Spatzen und rupfen der Schwarzen die Federn aus. Beim ersten Hahnenschrei liegt sie nackt und tot am Fahnenmast. Die … Weiterlesen

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Mini-Literatur

Sieger?   Du willst das Wichtige, das Tolle, das Richtige, das volle Glas und nicht das leere? Du willst das Geld, den Ruhm, die Ehre? Nicht das Kleine, Gemeine und Nichtige? Pass auf! Denn ich bin die Erbse in deinem … Weiterlesen

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Mini-Literatur

ZeichenFrei Verwittert die Zeichen, kein Lied für die Nacht, keine Silbe für Nowhere, keine fürs Meer. Kein X für ein U. Er hatte sie unter der Hand. Nun muss sie von da aus. Von hier, wo nichts ist außer, naja, … Weiterlesen

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Brandgeruch

Wir haben friedlich im Friedlichen gesessen, haben Schwachsinn und Werbung geguckt, unsere Ängste gepflegt, Kränkung, Scham und Hass geleckt, Wir haben weitergezappt, über den Balkan und übers Mittelmeer. Getrunken bis in den Schlaf. Wir hatten unsere Probleme, mit Vätern und … Weiterlesen

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An das Jahr

Nun geh schon, Jahr! Pack deinen Sack. Nimm die gebrauchten Tage mit, und lass die süßen Stunden da. Die pflanze ich ins frische Beet, dass Spaß und Unfug draus wuchern, und genug Zeit wächst fürs Denken.  

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September, dieser Halunke

Der September gibt sich als wackerer Blender. Er staubt das Grün noch einmal ab, und stellt die Sonne schräg. Er pflügt und mäht, drischt und sät. Für den Winter. Revolutionärinnen schickt er aufs Land, den Juden ruft er Shana tova! … Weiterlesen

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Nicht Meer

Am Meer saß ich bei Störtebeker und den fetten Muscheln. Die Grenze schwappte mir in die Schuh. Sie fragten mich über Nacht nach meinem Woher und Wohin. Fast Tag ließ man mich zurück ins Land, das ich Zuhause nannte, seinerzeit. … Weiterlesen

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Narkose für den rechten Helden

Es war in den Neunzigern, da war ich schon im Westen. Nachtdienst in der Klinik. Einer mit Messerstichverletzungen lag auf dem Tisch. Die Polizei hatte ihn begleitet. Sie sagten er habe angefangen, sein Gegner sei unverletzt. Sie sagten, dass er … Weiterlesen

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