Nebelgeister

 

 

Baumleichen wanken im Nebel,
weit oben in der Mark,
wo das Wäldchen grünen sollte ,
lichtdurchflutet im Mai,
harzig im August.

Im Dunkelblättrigen wollte
ich neben dir gehen,
mit den Worten im Sinn,
sie auszuplaudern ins Gras.
Du bist nicht gekommen,
nicht früher oder später,
als ich auf den Steinen saß.

Nun lebt dein Geist noch im Geäst,
und geistert in meinem fort.
Ich werde ihn beim Namen nennen,
damit er mich gehen lässt.

 

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