Geh! Sommer

Komm, Sommer,
lass uns die Segel streichen,
und dem Herbst entgegen gehn.
Steckt dir deine Blüten an den Hut.
Spar dir die Mühe mit den Sternen,
sie bringen ja doch
keine Schnuppen mehr hervor.
Dein Wein war so jung,
wie deine Liebe lau.

Geh!
Und schick mir den November,
dem ich nicht die Sonne putzen muss.

Über annekuhlmeyer

1961 in Leipzig geboren, lebt im Münsterland, schreibt Kriminalromane, Geschichten und dies: Blog: https://annekuhlmeyer.wordpress.com/
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